

Mit 40 Teams deutschlandweit der größte Regionalwettbewerb
Bereits zum vierten Mal fand am Samstag, dem 30. Mai 2026, der Regionalwettbewerb der WRO (World Robot Olympiad) am Paul-Klee-Gymnasium statt und in der Aula herrschte großer Andrang und reges Treiben. Die verdoppelten Anmeldezahlen zeigten, dass das Interesse an der Olympiade eklatant gewachsen ist und so traten 40 Teams aus Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren an. Deutschlandweit waren dies für die Kategorie „RoboMission“ die größte Teamanzahl bei allen bisherigen Regionalwettbewerben. In drei verschiedenen Klassen kämpften die Teams um den Einzug in das Deutschlandfinale am 19. und 20. Juni in Trier. Dort können sich die Regionalsieger für das Weltfinale vom 8. bis 10 Dezember in Puerto Rico qualifizieren.
Jedes Team, bestehend aus 2 bis 3 Jugendlichen, muss im Wettkampf für die Lösung einer altersgerechten Aufgabe einen Roboter bauen und programmieren. Der Roboter muss diese Aufgabe im Wettkampf dann selbstständig lösen und hat dazu zwei Minuten Zeit.
Auf einer Spielfläche gibt es verschiedenfarbige Lego-Objekte, die vom Roboter farblich erkannt, verschoben, sortiert und/oder gestapelt werden müssen. Dabei können die Objekte immer wieder an anderen Stellen liegen, auch das muss vom Roboter durch die Programmierung selbstständig erkannt werden. Für die Lösung von Teilaufgaben erhalten die Teams dann Punkte.
Der Wettkampf selber besteht aus 4 Läufen, die durch Umbau- und Programmierphasen unterbrochen sind. Für die ersten beiden Läufe gibt es eine fest vorgegebene Aufgabe, an der die Teams seit Jahresanfang tüfteln. Nach einer Mittagspause wird die Aufgabenstellung als neue Herausforderung gänzlich geändert und für die letzten beiden Läufe muss nochmals eine neue Aufgabenstellung mit den bekannten Objekten gemeistert werden. Die Teilnehmenden müssen also ihren Roboter gegebenenfalls umbauen und gänzlich neu programmieren. Gewertet wird jeweils der beste Lauf des Vor- und Nachmittags.
Die beiden Organisatoren, Rainer Koß von „Technik Begeistern e. V.“ und Jochen Haas, Informatiklehrer am PKG, haben die Veranstaltung bereits seit Jahresanfang geplant und die Aula am Donnerstag und Freitag mit Unterstützung der Informatikfachschaft, den Schülern der Informatikkurse und der Roboter AG, sowie deren Eltern und den Schiedsrichtern eingerichtet. Am Samstag wurde zudem für die Zuschauer und Gäste eine Cafeteria durch die Schülerinnen und Schüler der Q1 angeboten.
Nach dem Eintreffen der Teams eröffnete Herr Koß am Samstag pünktlich um 9:30 Uhr die Veranstaltung und sofort begann ein reges Treiben an den 10 Wettkampftischen. Vor dem ersten Lauf testeten und optimierten alle Teams ihren Roboter noch einmal. Der gesamte Innenraum der Aula wurde nun von Jugendlichen bevölkert, die aufgeregt und konzentriert die Tische nutzen. Die Schüler und Schülerinnen tauschten sich aus und beobachten, wie die Konkurrenz die Aufgaben löste. Dass die Teams sich auch immer wieder gegenseitig halfen, machte den besonderen Charakter des Wettbewerbs aus.
Auch das PKG trat mit vier Teams beim Wettbewerb an.
In der Senior-Klasse trat das erfahrene Team „KLM-Overath“, bestehend aus Konrad Klass, Lennard Ley und Moritz Wagner, an. Obwohl die drei schon zum vierten Mal am Wettkampf teilnahmen, rechneten sie sich kaum Chancen aus, da in dieser Klasse Teams antraten, die bereits an internationalen Wettkämpfen teilgenommen hatten. Obwohl sich das Team gut schlug, konnte es sich gegen die eindeutigen Favoriten nicht durchsetzen, erzielte aber verdient den vierten Platz von 8 Teilnehmern.
In der Junior-Klasse traten mit den „R2-D2s“, bestehend aus Maximilian Overmann, Jakob Störing und Maximilian Wasser, und „Blue-Thunder“, bestehend aus Leo Friedrich, Felix Otto und Emil Schaefer“ gleich zwei Teams vom PKG an. Während „Blue-Thunder“ wie im letzten Jahr wieder vom Pech verfolgt war und im ersten Teil kaum punkten konnte, lief es für die Neulinge „R2-D2s“ besser und sie belegten hier Platz 2. Aber im zweiten Teil des Wettbewerbs zeigten auch hier wieder die eigentlichen Favoriten ihr Können. Und so belegten die „R2-D2s“ am Ende Platz 5 und „Blue-Thunder“ Platz 9 von 12 Teilnehmern. Den 1. Platz belegten hier das Favoritenteam (mit internationaler Erfahrung), das Mädchenteam „Görres Crazy Robots“.
Das letzte Team, die „Bots“, bestehend aus Riad Baqleh, Elias Ingenillem und Anton Spitz, trat bei den Startern an. In dieser Klasse kann man sich nicht für das Deutschlandfinale qualifizieren. Sie dient dazu, dass neue Teams Wettkampferfahrung sammeln, um sie auf die Teilnahme am „richtigen“ Wettkampf vorzubereiten. Und dieses taten die drei auch gleich und mussten erfahren, was bei einem Wettkampf alles schiefgehen kann. Zuerst war ihr komplettes Programm gelöscht, so dass sie von vorne beginnen mussten. Dann hatten sie technische Probleme und der Roboter tat im Wettkampf nicht mehr das, was er in den Übungsphasen konnte. Dennoch konnten sie einige Punkte und viel Erfahrung fürs kommende Jahr gewinnen.
Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg, der auch durch den Besuch der Lokalprominenz gewürdigt wurde. Der overather Bürgermeister Michael Eyer, der erste Beigeordneten Jörg Schiefer, unser Schulleiter Herr Hubert, unser MINT-Koordinator Dr. Daniel Schiffbauer und Dr. Hannah Schiefer (Stadtratsmitglied, CDU) beobachteten und wertschätzen den Wettbewerb. Alle waren begeistert von der Kreativität, der Begeisterung, den technischen Fähigkeiten, der Ausdauer und der Teamarbeit der Teilnehmenden. Auch die große Anzahl der Akteure war beeindruckend und es wurde positiv hervorgehoben, wie viele Mädchenteams sich neuerdings in das Wettkampfgeschehen einbringen. (Siehe auch Bericht Stadt Overath)

(c) Stadt Overath
V. l. Dr. Hannah Schiefer (Stadtratsmitglied, CDU), Dr. Daniel Schiffbauer (MINT-Koordinator, PKG), Jochen Haas (Fachvorsitzender Informatik und Leitung Robotik-AG, PKG), Rainer Koß (Hauptorganisator WRO am PKG), Beigeordneter Jörg Schiefer, Bürgermeister Michael Eyer, David Hubert (Schulleiter, PKG).
Wir freuen uns darauf, den Wettbewerb auch im kommenden Jahr wieder auszurichten.
Jochen Haas
Fachvorsitzender der Informatik
Impressionen des Tages:






















































