

Am Mittwoch, den 26. November, besuchten die beiden Projektkurse „Gegen das Vergessen“ von David Hubert und Brigitta Wingen die Kölner Synagoge in der Roonstraße.
Die Kurse der Q1 beschäftigen sich ein Jahr lang mit der Entrechtung und Ermordung der europäischen Juden zur Zeit des Nationalsozialismus‘. Die Kurse lernen im ersten Halbjahr die jüdische Kultur und jüdische Gebräuche kennen, wir sprechen über die Entstehung und Entwicklung des Antisemitismus, der in das größte Verbrechen der Menschheit, den Holocaust geführt hat.
Im März werden wir das ehemalige deutsche Vernichtungslager Auschwitz besuchen. In Krakau werden wir zudem ein Zeitzeugengespräch mit einer der letzten Überlebenden des Lagers führen dürfen.
Die Fahrt vorbereitend haben wir die Kölner Synagoge besucht, dort wurden wir herzlich empfangen und erfuhren viel über die Entstehung der Kölner Synagoge und den Glauben der Juden. Wir wurden ermutigt, Fragen zu stellen, die auf eine kölsche Art beantwortet worden sind. Die Schüler*innen wollten mehr zur Trennung von Frauen und Männern während der Gottesdienste in der Synagoge, zum Umgang mit Menschen, die nicht in heterosexuellen Beziehungen leben, zur Erziehung von Kindern und Begräbnisritualen, zum Stellenwert der Rabiner, zum Gebrauch der Mikwe und vieles mehr wissen.
Wir danken der jüdischen Gemeinde Köln für die herzliche Aufnahme und die eindrückliche Führung!
Vor dem Besuch der Synagoge gingen wir mithilfe der Stolpersteine-App des WDRs auf Spurensuche. Wir reinigten viele der Messingsteine und erfuhren berührende Lebensgeschichten der Opfer des Nationalsozialismus‘.
Brigitta Wingen
David Hubert und Ralph Völler (Schulleitung)



