Lyrik & Farben
Im Rahmen einer Lyrik-Einheit mit dem Schwerpunkt „Farben“ haben Schüler*innen der Klasse 9a selbst Gedichte verfasst bzw. Parallelgedichte zu dem Gedicht „Das Meer“ von Friederike Kemper geschrieben. Einige davon werden hier präsentiert:
Luna Major: Zitronen
Zitronen gelb, Zitronen gelb die find ich nicht auf jedem Feld
Sie brauchen Zeit, Geduld und Licht so erkennt man das helle Gelb, schon auf ferne Sicht.
Das ferne Gelb, das helle Gelb, das bringt ein saures lächeln in die Welt.
Konrad Klaas: Grün liegt leise in der Luft
1:Grün liegt leise in der Luft,
2:Wie Hoffnung, wie ein Blumenduft.
3:Es steigt empor mit jedem Trieb
4:Wo neues Leben zart sich schrieb.
5:Es malt die Welt mit sanfter Hand
6:Und weckt wieder das träumend Land
Zu folgendem Gedicht haben einige Schüler*innen Parallelgedichte verfasst:
Das Meer
Grüß′ mir das Meer,
Silberne Wellen Rauschen und schwellen, Schön ist das Meer!
Grüß′ mir das Meer, Golden es schäumt′, Ob es auch träumet?
Tief ist das Meer.
Grüß′ mir das Meer,
Glücklich es scheinet Ströme es weinet, Groß ist das Meer.
Friederike Kempner
(* 1828-06-25, † 1904-02-23)
Konrad Klaas: Parallelgedicht
1: Ein Tag am Meer
2: hellblaue Fluten
3: Fischer mit Ruten
4: Ein Tag am Meer
5: Ein Tag am Meer
6: Der Haken sinkt ind dunkle Tiefen
7: wo Fische leise Kreise liefen
8: Ein Tag am Meer
9: Ein Tag am Meer
10: Schon zappelt der Fang in feuchten Netzen
11: und liegt auf dem Boot bei Eimern und Fetzen
12: Ein Tag am Meer
Maximilian Werdel: Die Wüste
Groß ist die Wüste
Mit ihren weiten Dünen
Die sich ihrer Höhe rühmen
Heiß ist die Wüste
Groß ist die Wüste
Mit so viel Sand
Bekommt man auch schnell Sonnenbrandt
Sonnig ist die Wüste
Groß ist die Wüste
Obwohl dort sind Oasen
Findet man dort keinen Hasen
Trocken ist die Wüste
Theo Siemens: Ich grüß’ dir das Meer
Ich grüße vom Strand.
Strenger Ausdruck,
Blick geschärft,
Zange in der Hand.
Um diese Sache wird gebannt. Vom Angler entdeckt, unterm Sange versteckt.
Nerven, wie ein Bogen gespannt.
Grüße vom Meer.
Rot oder schwarz?
Schnapp und Schluss.
Der Strand, der war nicht mehr.

